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Rumänien
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Jagdreisen Rumänien
Ab dem 1. Januar 2027 heißen wir Merle Jagdreisen in der Hunt & Travel Familie willkommen. Mit Egon und Thomas Merle kommen nicht nur ein neues Land, sondern über 30 Jahre Erfahrung in unser Portfolio – Erfahrung, die nicht am Schreibtisch entstanden ist, sondern in den Revieren. Die beiden bereisen ihre Jagdgebiete seit Jahrzehnten immer wieder selbst, stehen in ständigem Kontakt mit den Jagdveranstaltern vor Ort und wissen, welches Revier zu welchem Gast passt.
Rumänien ist eines der letzten großen Wildländer Europas. Die Karpaten ziehen sich in einem weiten Bogen durchs Land, und in den Hochlagen stehen Urwälder, in denen manche Revierteile bis heute kaum bejagt werden. Darunter liegen das Hügelland Siebenbürgens, die Ebenen im Westen und Süden und im Osten das Donaudelta. Kaum ein anderes Land bietet auf so engem Raum so viele verschiedene Jagden – vom Ansitz auf den Feldbock bis zur mehrtägigen Gebirgsjagd in einer einfachen Hütte weit oben.
Für den Rothirsch geht es in die Karpaten, aber auch ins Hügel- und Flachland. Geweihgewichte zwischen sieben und zwölf Kilo sind die Regel, mit etwas Glück geht es darüber hinaus. Die Jagdzeit läuft vom 1. September bis 15. Dezember, die Brunft Ende September ist die spannendste Zeit.
Rehbock jagt man in Rumänien vom Flachland bis ins Gebirge, vom 1. Mai bis 15. Oktober. Siebenbürgen und der Nordosten sind bekannt für starke Böcke, und im Süden gibt es ein Gebiet, das unter Kennern als Geheimtipp gilt – dort wurde ein abnormer Bock mit über 900 Gramm Gehörngewicht erlegt.
Die Damwildreviere im Westen gehören seit jeher zu den besten in freier Wildbahn. Reife Schaufler bringen im Schnitt 3,3 bis 3,5 kg, Trophäen mit 4 kg kommen jedes Jahr zur Strecke.
Die Gams ist die Königsdisziplin der Karpaten. Rumänien hält den Rekord für die weltstärkste erlegte Gams, und im Retezat-, Fagarasch- und Paringgebirge sind Trophäen bis 120 CIC-Punkte möglich, gelegentlich deutlich mehr. Gejagt wird vom 1. September bis 15. Dezember, übernachtet oft in einfachen Gebirgshütten, damit man sich die langen Aufstiege nicht jeden Tag antun muss.
Schwarzwild gibt es in Rumänien reichlich, und die Keiler werden alt und schwer – bis zu 300 Kilo Wildbret mit entsprechendem Gewaff. Keiler sind ganzjährig frei. Lohnend sind die Sommerjagden während der Obsternte und die Rauschzeit ab Ende Oktober. Einige Karpatenreviere wurden bisher noch nie gezielt auf starke Keiler bejagt.
Und dann ist da der Braunbär. Nach Russland hat Rumänien den größten Bestand Europas. Die Bären erreichen bis zu 400 Kilo und über 2,5 Meter, und die Rangliste der stärksten europäischen Braunbären wird nach wie vor von rumänischen Bären angeführt. Die Frühjahrsjagd ist eine selektive Jagd auf reife, kapitale Bären mit besonders großer, dichter Decke.
Wer Niederwild mag, kann bei Treibjagden oder beim Buschieren mit Vorstehhunden auf Hase und Fasan jagen. Tagesstrecken über 70 Stück sind keine Ausnahme.
Für Sie ändert sich mit dem Wechsel zu Hunt & Travel vor allem eines: Sie bekommen die Erfahrung der Familie Merle und dazu unsere Organisation aus einer Hand. Beraten werden Sie weiterhin von Thomas und Egon Merle persönlich, die Rumänien von A bis Z in Detail kennen. Melden Sie sich gern, wir freuen uns auf das Gespräch.


